Biotopverbund und Obstwiese Finkenhag

Foto: Manfred Aletsee
NABU-Schutzgebiet
„Biotopverbund und Obstwiese Finkenhag“


Lage: Orsbach Finkenhag entlang der deutsch-niederländischen Grenze

Größe: 1,4 Hektar

Biotop/Geographie/Geologie: Grünland- und Heckenstruktur am südwestlichen Rand der Horbacher Börde auf Lößböden.

Schutzzweck: Biotopverbundsystem bestehend aus Hecken, Gebüschen, kleinen Eichengehölzen und Kopfbäumen sowie Grünlandstrukturen in der sonst strukturarmen ackerbaulich intensiv genutzten Bördelandschaft. Neugründung von Obstwiesen (2001 & 2007) mit alten Sorten (z.B. Rote Sternrenette, Rheinischer Bohnapfel, Gräfin von Paris, Aachener Hausapfel), Bruthabitat für Offenland- und Feldbrüter: Rebhuhn, Schwarzkelchen, Dorngrasmücke, Mönchsgrasmücke, Gartengrasmücke, Sumpfrohrsänger, Gelbspötter, Zilpzalp, Fitis, Kibitz, Fasan. Überwinterungsgebiet der Kornweihe.

Pflege: extensive Beweidung mit Schafen, Obst- und Kopfbaumpflege.

Förderung: Der NABU Stadtverband Aachen erwarb das Gebiet in den Jahren 1993 bis 2000 mit finanzieller Unterstützung privater Spender und dem Naturschutzprogramm „Aachener Revier“.
Die Anlage der Obstwiese wurde von der Stadt Aachen (2001) und dem Landschaftsverband Rheinland (2007) gefördert. Die Pflege erfolgt zur Zeit im Rahmen des Projekts „Grenzrouten“ der EuRegionalen 2008 durch die Naturschutzstation Aachen.
 
Der Waldkauz Broschüre GrenzRouten 2009 Fast weg ... der Weißstorch