Naturschutzthemen in Aachen

NABU-Stellungnahme zum Korridor für die „Zeelink“-Gaspipeline, 09. März 2017 (5)

Artenschutzrechtliche und naturschutzrechtliche Vorgaben sind adäquat zu berücksichtigen und umfassend auszugleichen!

NABU fordert bessere Verbandsklagerechte


Aachen / Köln – Der NABU-Stadtverband Aachen nimmt mit großer Sorge und Verwunderung zur Kenntnis, dass die Bezirksregierung Köln im Rahmen des Raumordnungsverfahrens (ROV) für den Korridor der geplanten „Zeelink“-Gaspipeline offenbar der aus ökologischer Sicht sensibelsten Variante Vorrang gegeben hat. Aufgrund zahlreicher Naturschutzgebiete, Aachens einzigem nach EU-Recht geschützten Natura-2000-Gebiet „Brander Wald“ (1) sowie zahlreicher sogenannter planungsrelevanter Arten weist dieser Korridor den mit Abstand größten Raumwiderstand aller möglichen Varianten auf! Noch im letzten Herbst hatte die Stadt Aachen bei Vorstellung des Projektes im Naturschutzbeirat beteuert, man sei zuversichtlich, dass der Alternativkorridor entlang der A 44 bevorzugt werde. Dass die erforderliche Gasverdichterstation nicht auf Aachener, sondern auf Würselener Gebiet bebaut wird, wurde als großer Erfolg verbucht. Anfang Februar dann die Erfolgsmeldung der Agrarvertreter wie Bernhard Conzen, man sei mit den „Zeelink“-Planern überein gekommen, dass es Lösungen für die Entschädigung der Grundeigentümer und Pächter gebe (2).

NABU lehnt Fällungen vor Abschluss der Gerichtsverfahren ab

Stellungnahme des NABU-Stadtverbandes Aachen e.V. zu den geplanten Baumfällungen für sieben Windkraftanlagen im Münsterwald

Begründung der Stadt Aachen nicht nachvollziehbar
Mayr: „Es gibt nachweislich ökologisch und ökonomisch sinnvollere Standorte als den Münsterwald!“
Aachen – Der NABU Aachen zeigt sich irritiert von Plänen, offenbar bereits in diesem Februar mit Baumfällungen für die im Münsterwald geplanten Windkraftanlagen zu beginnen, obwohl das Verfahren der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU, 1) vor dem Oberverwaltungsgericht Münster noch gar nicht entschieden ist.

Gemeinsame Aktionen gegen das Springkraut

Drüsiges Springkraut
NABU Aachen setzt sich für die lokale Biodiversität ein und bittet um Mithilfe
Wie in anderen Gebieten Europas wird auch in Deutschland die Biodiversität durch gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten bedroht. Solche Arten kommen von Natur aus nicht in Deutschland vor, sondern wurden durch menschliche Aktivitäten hierher eingeschleppt. Problematisch wird es jedoch erst dann, wenn sich diese Arten stärker ausbreiten als die einheimischen und letztere verdrängen. Dadurch wird die Artenvielfalt verringert und die Ökosysteme werden gefährdet.

Veggietag Aachen

… das ist ein Aktionsbündnis mit Menschen von Greenpeace, BUND, NABU, Menschen für Tierrechte, VeSta und VEBU, die auf die häufig unterschätzte Problematik der Massentierhaltung und des hohen Fleischkonsums aufmerksam machen wollen.

Wir setzen uns dafür ein, dass donnerstags in Kitas, Schulen, Kantinen, anderen Einrichtungen und in vielen Restaurants in Aachen fleisch- und fischfrei gekocht und gegessen wird. Ziel ist es, dass Aachen – wie schon 30 andere deutsche Städte und dutzende Städte weltweit – zur Veggiestadt wird.

Alle Informationen hierzu finden sich unter: www.veggietag-aachen.de und www.donnerstag-veggietag.de

Wer mit uns zusammen dieses Ziel erreichen will, kann gerne bei uns mitmachen. Wir treffen uns jeden 2. und 4. Montag um 18.00 Uhr im Welthaus an der Schanz 1 im Greenpeace-Büro.

Tel.: 0241-189 83 65

Geplantes Neubaugebiet „Richtericher Dell“

Stellungnahme des NABU Aachen

Generelle Vorbemerkung:
Der Verlust an Freiflächen ist – nach der intensiven Landwirtschaft – die zweithäufigste Ursache für den bislang anhaltenden Verlust der limitierten, nicht wiederherstellbaren Ressource Boden, intakter Ökosysteme, sowie der in diesen Ökosystemen lebenden Tier- und Pflanzenwelt. Da gewachsene Böden auch in hohem Maße klimaschädliche Treibhausgase speichern, spielen sie auch hinsichtlich der Minderung des Klimawandels eine bedeutende Rolle: nach Studien der Europäischen Umweltagentur (EEA) werden insbesondere durch die landwirtschaftliche Nutzung (Umbruch von Grünland zu Äckern, Drainage von Feuchtgrünland, Trockenlegung von Mooren u. a.) mindestens ebenso viel Treibhausgase freigesetzt wie durch den gesamten Verkehr. Bodenschutz ist daher nicht nur Ressourcenschutz, sondern auch aktiver Klimaschutz!

Lesen Sie die gesamte Stellungnahme des NABU Aachen, 02. Februar 2013 (PDF-Dokument)
 
Der Waldkauz Broschüre GrenzRouten 2009 Fast weg ... der Weißstorch