Projekt Gelbbauchunken

Gelbbauchunke
Foto: Manfred Aletsee
Ein Projekt im Rahmen der Kooperation zwischen Umweltamt der Stadt Aachen und dem NABU Stadtverband Aachen e.V.

Zielsetzung:
Die Gelbbauchunke hat im Bereich Aachen Stolberg eines der größten nordrhein-westfälischen Vorkommen. Als Amphibienart mit besonderem europäischen Schutzstatus entsprechend der Fauna-Flora-Habitat Richtlinie hat Aachen an der Nordgrenze des Verbreitungsareals eine besondere Verantwortung. Die Population verteilt sich auf kleine Metapopulationen, die vorwiegend Sekundärstandorte wie Steinbrüche und Truppenübungsplätze besiedeln. Einzelne naturnahe Vorkommen befinden sich im Indetal zwischen Kornelimünster und Münsterbusch. Die Größe dieser Populationen sollen erfasst werden um für zukünftigen Schutzkonzeptionen eine Datengrundlage zu erarbeiten.

Gelbbauchunken bevorzugen für die Eiablage und Entwicklung ihrer Kaulquappen vegetationsfreie nur zeitweise mit Wasser gefüllte Gewässer, wie z.B. Wagenspuren.

Die gut getarnte Gelbbauchunke verschwindet bei Gefahr im schlammigen Grund ihrer Gewässer. Feinde hat sie kaum, da ihre drüsige Haut bei Berührung ein giftiges Sekret absondert. Auch beim Menschen führt es in Kontakt mit den Schleimhäuten (z.B. am Auge) zu heftigen Hautirritationen.
 
Der Waldkauz Broschüre GrenzRouten 2009 Fast weg ... der Weißstorch