Steinbruch „Hahn“

Foto: Manfred Aletsee
NABU-Schutzgebiet
„Steinbruch Hahn“


Lage: Im Indetal bei Walheim-Hahn

Größe: 6,4 Hektar

Schutzstatus: Naturschutzgebiet

Biotop/Geographie/Geologie: Aufgelassener Kalksteinbruch im Aachener Hügelland mit Steilwänden und teils trockener teils Grundwasser überstauter Sohle. Devonischer Massenkalk (Blaustein).

Schutzzweck: Wertvolles Ersatzbiotop für kalkliebende Wald- und Trockenbiotopvegetation (z.B. Golddistel, Echtes Tausendgüldenkraut, Raues Veilchen, Schopf-Kreuzblümchen, Sonnenröschen.
Gewässer mit reicher Libellen- und Amphibienfauna (u.a. große Populationen der Großen Königslibelle, der Großen Heidelibelle, des Kammmolchs und der Geburtshelferkröte).
Verlandungszone mit Kleinseggenried und Röhricht.

Pflege: Entbuschung der Sohle, Verkehrssicherung

Erwerb: Der NABU Stadtverband Aachen erwarb das Gebiet im Jahre 1986 von den Wülfrather Kalkwerken für einen symbolischen Preis und bewahrte den Steinbruch vor der Verfüllung.
 
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